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Der kolossale Geselle. Ansichten des Kölner Doms vor 1842

Mario Kramp, Michael Euler-Schmidt, Barbara Schock-Werner (Hg.),
Der kolossale Geselle. Ansichten des Kölner Doms vor 1842 aus dem Bestand des Kölnischen Stadtmuseums
192 Seiten mit 200 farbigen Abbildungen
Leinen mit Schutzumschlag
Format 28 cm x 24,5 cm

Wer kennt noch den Kölner Dom vor 1842? Das vorliegende Buch macht ihn wieder bekannt: den Torso, dessen mächtiger Baukran und hoher Chor über Jahrhunderte das Bild der Stadt bestimmten. Die frühen Domansichten der Graphischen Sammlung des Kölnischen Stadtmuseums präsentieren diesen "Dom vor dem Dom" in seiner ganzen Vielfalt. Jedes dieser Werke belegt, was nicht erst seit 130 Jahren gilt: Der Dom und die Stadt Köln sind untrennbar miteinander verbunden.

"Das wunderbar, detailreich und liebevoll gestaltete Buch ist höchst unterhaltsam, lesens- und sehenswert" (Die Tagespost)

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Die Geschichte der Kölner Fastnacht von den Anfängen bis 1600

Wolfgang Herborn, Die Geschichte der Kölner Fastnacht von den Anfängen bis 1600. (Publikationen 10). Georg Olms Verlag. Hillesheim, Zürich, New York 2009, 152 S.

Am 9. Februar 1823 findet zum ersten Mal in Köln ein Maskenzug am Fastnachtsmontag statt, der anschließend zur Tradition wird. In den darauffolgenden Jahren bilden sich die Grundzüge des Kölner Karnevals heraus, wie wir ihn heute kennen: mit Festkomitee, Karnevalssitzungen, Rosenmontagszug, Maskenball und Prinzengarde.
Wie gestalteten sich jedoch die mittelalterlichen Anfänge der Fastnacht und wo liegen ihre Wurzeln? Welche Bräuche haben sich im Laufe der Zeit entwickelt und welche Bedeutung hatten die Fastnacht und die damit verbundenen Feiern im Rahmen der Nachbarschaft und der eigenen Familie?
In diesem Band wird das Fastnachtstreiben nicht nur - zum Teil erstmalig - anhand von Stadtrechnungen und städtischen Akten beschrieben, sondern durch die tagebuchartige Weinsbergchronik einer Kölner Familie und ihrer Nachbarschaft in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts wieder zum Leben erweckt.
Wolfgang Herborn, kenntnisreicher Historiker und Fachmann für die mittelalterliche und frühneuzeitliche Geschichte Kölns sowie einer der Autoren der großen wissenschaftlichen Kölner Stadtgeschichte, hat hier eine spannende Untersuchung zum Karneval in Mittelalter und früher Neuzeit vorgelegt, die auch mit alten Legenden und falschen Vorstellungen aufräumt.

"...ein ebenso kenntnisreich wie spannend geschriebenes Buch…" (Alois Döring, www.rheinische-geschichte.lvr.de, 30.09.2010)


"Wissenschaftlich präzise, aber auch sehr informativ" (Kölner WZ, 8.1.2010)

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Am Römerturm. Zwei Jahrtausende eines Kölner Stadtviertels.

Mit Beiträgen von Inge Baecker, Christoph Bellot und anderen. (Publikationen 7).
Köln 2006.
352 Seiten. Zahlreiche Abbildungen.

Am Römerturm – ein antiker Turm, ein Haus Nr. 3, eine ungewöhnlich T-förmige Straße, ein Quartier mit zwei Jahrtausenden Geschichte. Ein Kölner Mikrokosmos, in dem am 12. August 1306 die edlen Damen des Clarenklosters ihre Arbeit des Gebetes und des Feierns in die Messe aufgenommen haben – bis zum Jahr 1802. Leben in Köln, Geschichte von der Antike bis zur Gegenwart, durch das Vergößerungsglas eines kleinen Straßengevierts – St.-Apern-Straße, Breite Straße, Auf dem Berlich und Zeughausstraße – wird in diesem ungewöhnlichen Forschungsband vorgestellt. Inhalt: Im Schutz der römischen Stadtmauer. Das Gebiet des Clarenklosters in römischer Zeit. Die Bewohner des Viertels um das Kloster St. Clara im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit. Das Kloster St. Clara. Zu seiner Geschichte und Baugeschichte. Kunst für St. Clara: Altäre – Andachtsbilder – Handschriften. Die Siegel des Kölner Clarissenklosters St. Clara am Römerturm. St. Claren – Ein Obstgut inmitten der Stadt. Das St.-Claren-Viertel – seine bauliche und städtebauliche Entwicklung bis zur Gegenwart. Eine romantische Sicht auf den Kölner Römerturm – Das Aquarell von Georg Osterwald (1803-1884) in der Graphischen Sammlung des Kölnischen Stadtmuseums. Zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte des Römerturm-Viertels von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Zweiten Weltkrieg. Der Turm als Marke: Poensgen & Heyer, Römerturm Feinstpapiere. Das Haus Am Römerturm 3 in der Gegenwart. Die Fritz Thyssen Stiftung in Köln: Förderin für die Wissenschaft seit 1959. Moderne Kunst im Römerturm. Die Grünflächen beiderseits der Straße Am Römerturm in ihrer heutigen Gestaltungsform.

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Köln: Braunsfeld – Melaten

Max-Leo Schwering
Köln: Braunsfeld – Melaten.
Mit Beiträgen von Wolfram Hagspiel, Ulrich S. Soénius und Matthias von der Bank. (Publikationen 6).
Köln 2004.
580 Seiten. Zahlreiche Schwarzweißabbildungen.
29,80 EUR

Kölner Ortsgeschichte im Detail – zwischen Villenviertel und Industriegebiet, Stadtwald und Zentralfriedhof. Von den prähistorischen Anfängen bis zur Gegenwart werden die topographischen, soziologischen und architektonischen Entwicklungen der heutigen Stadtteile Braunsfeld und Melaten lebendig. Aus der Fülle präzise erforschter Details, illustriert durch zahlreiches, bisher meist unbekanntes Bildmaterial, erwächst ein Mikrokosmos, in dem sich überregionale Geschichte als bewegtes »Welttheater« widerspiegelt.

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Kölner und Frechener Steinzeug der Rennaissance

Ingeborg Unger
Kölner und Frechener Steinzeug der Rennaissance.
Die Bestände des Kölnischen Stadtmuseums. (Publikationen 8).
Köln 2007.
550 Seiten. 34 Farb- und zahlreiche Schwarzweißabbildungen.
44,50 EUR.

In ihrem neuen Buch stellt die Historikerin nun die Ergebnisse ihrer zehnjährigen Forschung Über die Geschichte des Kölner und Frechener Steinzeugs vor. Ingeborg Ungers Buch liest sich stellenweise wie ein historischer Wirtschaftskrimi, und das macht neugierig auf ein heutzutage fast schon in Vergessenheit geratenes Handwerk. Auch der künstlerischen Seite der Krüge widmet sich die Publikation, in der die umfangreichen Bestände des Stadtmuseums vorgestellt werden. Außerdem untersuchte die Autorin bislang nicht erfasste Scherbenfunde. Bei ihren Recherchen fand Unger unter anderem einen 500 Jahre alten Krug mit der Inschrift »Alaaf für einen guten Trunk«.

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Mittelalter in Köln

Hg.: Werner Schäfke, Marcus Trier
Mittelalter in Köln
Eine Auswahl aus den Beständen des Kölnischen Stadtmuseums
Emons, Köln 2010
49,80 EUR

Herbst 2010

Das mittelalterliche Köln, entstanden auf dem Boden und aus der Tradition der römischen Kolonie, verdankte seinen Reichtum zuallererst dem florierenden Rheinhandel, der Händler aus ganz Europa und darüber hinaus anzog. Auf den Grundlagen des wirtschaftlichen Erfolges entwickelte sich die Stadt zu einer europäischen Metropole. Vierhundert Hektar umwehrte Siedlungsfläche, ein fast zehn Kilometer langer Mauerkranz mit großartigen Torbauten, bis zu 40.000 Einwohner, das älteste Stadtsiegel Europas, das erste Rathaus auf deutschem Boden, das früheste überlieferte Grundbuchwesen, die erste bürgerliche Gründung einer Universität und eine frühe, für die Zeit durchaus stabile städtische Verfassung, die 1396 das elitäre Patriziat ablöste, sind beeindruckende Zeugnisse des städtischen und bürgerlichen Gemeinwesens.

Vom urbanen Reichtum der alten Bischofsstadt, zeugen nicht zuletzt der gotische Dom und die romanischen Kirchen. Den mehr als 300 Gotteshäusern verdankt die Stadt ihren Ruf als »heiliges Köln«. Wenngleich viele Zeugnisse der mittelalterlichen Stadtgeschichte in den nachfolgenden Jahrhunderten unwiederbringlich verloren gingen, spiegelt sich der Glanz dieser goldenen Jahrhunderte in Bodenfunden, Schriftquellen, kirchlicher und profaner Architektur eindrucksvoll wider. Viele dieser bedeutendsten und wertvollsten Objekte konnten in dem im Herbst 2010 erscheinenden Katalog kulturgeschichtlich neu bewertet werden. Zahlreiche Fotografien des Rheinischen Bildarchivs/Wolfgang Meyer illustrieren den rund 360 Seiten starken Band.

Ohne das große Engagement der Kölner Kulturstiftung der Kreissparkasse und den Freunden des Kölnischen Stadtmuseums e.V., wäre die Realisierung dieses Buches nicht möglich gewesen.