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Norbert Bittner: Im Tempel von Gerf Hussein

KÖLN / NIL. Die abenteuerliche Orient-Expedition des Kölners Franz Christian Gau 1818-1820

9. März bis 26. Mai 2013

Heute nahezu vergessen, spielte der junge Kölner Architekt Franz Christian Gau (1790–1853) eine bedeutende Rolle im europäischen Kulturtransfer des 19. Jahrhunderts. Auf eigene Faust erkundete er Ägypten, Palästina und das bislang unbekannte Nubien, wohin die Franzosen nicht vorgedrungen waren. Er war der erste Europäer, der nicht nur in den großen Tempel von Abu Simbel vordrang, sondern den Bau auch exakt untersuchte. Nach seiner Rückkehr publizierte Gau in Paris sein Werk über Nubien auf Deutsch und Französisch – mit Humboldts „Reisewerk“ und Boisserées „Domwerk“ die letzte prächtige Kupferstich-Edition Europas. Die Ausstellung präsentiert die Geheimnisse des alten Ägypten und das Abenteuer seiner Entdeckung anhand von Gaus Zeichnungen und Aquarellen aus dem Kupferstichkabinett der Akademie der Künste Wien und dem Martin von Wagner Museum Würzburg, den danach in Paris und Rom entstandenen Kupferstichen, den ältesten Fotografien der Bauwerke des Orients und selten gezeigten altägyptischen Exponaten.

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Plakat zur Ausstellung

drunter und drüber. Der Waidmarkt. Orte Kölner Geschichte

8. Oktober 2011 bis 18. Februar 2012

Eine Ausstellung des Kölnischen Stadtmuseums und des Römisch-Germanischen Museums.

Köln besteht aus Veedeln – auch solchen jenseits der 86 Verwaltungseinheiten. Urkölsch oder modern prägten und prägen sie das Alltagsleben. Einmal jährlich wird sich das Kölnische Stadtmuseum einem dieser „Kölner Orte“ widmen und seine Geschichte präsentieren. Den Auftakt macht der Waidmarkt. Zahlreiche, auch neue Grabungsfunde, Objekte, Gemälde, Grafiken und historische Dokumente präsentieren die wechselvolle und spannende Geschichte des Veedels.

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Begleitband

Köln 13 Uhr 58. Geborgene Schätze aus dem Historischen Archiv

3. Oktober bis 21. November 2010

Eine Ausstellung des Historischen Archivs in Zusammenarbeit mit dem Kölnischen Stadtmuseum.

Der Titel der Ausstellung nimmt Bezug auf die Katastrophe vom 3. März 2009: Um 13 Uhr 58 stürzten das Archivgebäude und zwei benachbarte Wohnhäuser ein. Zwei Menschen verloren ihr Leben, 36 Kölnerinnen und Kölner ihre Wohnung. In der Schau können sich die Besucherinnen und Besucher ein anschauliches Bild vom Umfang des Verlustes und von den bereits ergriffenen Vorkehrungen zur Rettung und Restaurierung der Bestände machen: eine Arbeit, die noch viele Jahrzehnte in Anspruch nehmen wird. Die Ausstellung vermittelt auch eine Vorstellung von der Vielfalt, der Bedeutung und der Schönheit der Kulturschätze, die es zu retten gilt.

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Ausstellungsplakat

Karneval instandbesetzt? Politik, Protest, Provokation und Persiflage – 25 Jahre Stunksitzung

27. Februar bis 25. April 2010

Anfang der 1980er Jahre stieß der Sitzungskarneval mit seinen erstarrten Formen und prunkvollem Gehabe vor allem bei jüngeren Kölnern und Kölnerinnen auf Desinteresse und führte zur Abkehr vom traditionellen Brauchtum. Unter dem Motto „Karneval instandbesetzt" wurde 1984 als Experiment einer Studentengruppe die Stunksitzung ins Leben gerufen. Mit großem Erfolg kombinierten sie Aufklärung und Anarchie und unterfüttern seither karnevalistische Formen mit kabarettistischem Potential. Zugespitzte Kommentare zum Stadtgeschehen, selbstkritische Seitenhiebe auf Angehörige pädagogischer Berufe, die gleichberechtigte Rolle der Musik in den Sitzungen, die katholische Kirche als Hauptzielscheibe, aber auch die Persiflage karnevalistischer Elemente, vom Funkentanz bis zum Zugkommentar, vom Kneipenkarneval bis zum vielfach variierten Auftritt des Dreigestirns, sind noch im 25. Jahr seit Sitzungsgründung Garanten für ungebrochene Attraktivität. Ein Phänomen, dem es sich in einer Ausstellung nachzugehen lohnt (kuratiert in Zusammenarbeit mit »Arge KulturIdee«).

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Plakat zur Ausstellung. Design: Iris Benner

Heimatkunde
Koken Nomura – Wim Cox – Inge Habermann – Katrin Föhr

22. August bis 07. November 2009

Die vier Fotografen leben und arbeiten seit Jahren in der Rheinmetropole. Sie sind alle Heimatkundler mit eigenem, starken Charakter. Hier lebt Köln: sentimental – offen – nachdenklich und auch ... schön! Die Kölnische Galerie präsentiert 24 Jahre nach der ersten Galerie-Ausstellung Arbeiten der vier Künstler zum Thema »Stadtliebe«.

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Stollwerck / Bollwerk / Dollwerk. 25 Jahre Stollwerck-Besetzung.
Fotografien von Annette Frick und Eusebius Wirdeier 1980 – 1987

verlängert bis 10. Juli 2005

Am 20. Mai 1980 wurde nach einer Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses, in der sich dieser für die Niederlegung der Stollwerck-Gebäude in der Kölner Südstadt aussprach, das Stollwerck-Gelände besetzt. Ein Begriff wurde »das Stollwerck« wegen seiner enormen kulturellen Ausstrahlung. In den sechs Wochen der Besetzung schlug hier das künstlerische Herz der Stadt mit internationaler Ausstrahlung. Fotografien von Annette Frick und Eusebius Wirdeier erinnern an einen Glanzpunkt der jüngsten Stadtgeschichte.

Fotos: in Bildgalerie: 1. Eusebius Wirdeier, 2. Annette Frick

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Plakat zur Ausstellung »Stille Welten«

Stille Welten. Spuren alter Industriekultur.
Photographien von Rainer Gaertner

14. August bis 3. Oktober 2004

Rainer Gaertner gehört zu den führenden Architektur-Photographen der Gegenwart. Seine spektakulären Aufnahmen moderner und historischer Bauwerke erregen international Aufsehen. Mit höchster technischer Perfektion und einzigartigem gestalterischen Können schafft Gaertner Bilder, die unabhängig von ihrem Inhalt für sich selbst genommen vollendete Kunstwerke sind. Seine großformatigen Schwarz-Weiß-Aufnahmen verfallener Industrieanlagen sind Zeugnisse einer vergangenen Zeit.

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Einladung zur Ausstellung »Querblick 2«

Querblick – Kölner Galerien stellen aus

6. bis 19. Oktober 2003

Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr findet auch 2003 wieder die Ausstellung»Querblick« in der Kölnischen Galerie statt: In erneuter Kooperation mit der Interessengemeinschaft Kölner Galerien e.V wird ein vielfältiger Überblick über die aktuellen Trends in der Kölner Galerienszene geboten. Die teilnehmende Galerien zeigen jeweils zwei bis drei Künstler aus ihrem Programm und präsentieren Werke aus den letzten Jahren. Wie im Vorjahr werden rund 30 Galerien mit über 100 Arbeiten vertreten sein. Die Vielfalt des künstlerischen Angebots, das einem offenen Auswahlprinzip unterliegt, reicht von Malerei, Skulptur, Fotografie, Zeichnung, Objekte bis zu Glaskunst – die heterogenen Exponate gehen dabei spannungsreiche Korrespondenzen ein. Die Ausstellung, die Traditionsgalerien mit Newcomern und Produzentengalerien verbindet, stellt komprimiert die Vielfältigkeit der Kölner Kunstszene dar und dokumentiert damit die herausragende Stellung von Künstlern und Galerien im Kulturleben der Stadt Köln.

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