Ingala Spillmann, Vorstandsmitglied

Seit wann sind Sie Mitglied der Freunde des Kölnischen Stadtmuseums?
Ich bin seit den frühen 70er Jahren Mitglied des Fördervereins. Ich habe Geschichte an der Uni Köln studiert und mir war und ist es stets ein Anliegen, Vergangenes nicht der Vergessenheit anheim zu geben, sondern es sichtbar zu machen, um daraus zu lernen. So ist man für die Aufgaben der Zukunft bestens gerüstet.

Wie engagieren Sie sich für den Verein und das Museum?
Ich mache Führungen zu den meisten Gebieten der Kölner Geschichte für Groß und Klein. Jahrzehnte lang habe ich die öffentlichen Führungen am ersten Samstag eines jeden Monats für den Arbeitskreis gemacht. Ich habe mich bei den langen Nächten der Museen engagiert und dabei natürlich auch für unseren Verein geworben.

Was ist das schönste Erlebnis, das Sie mit dem Museum verbinden?
Das ist ganz klar die Menschenschlange bei der Tutanchamun-Ausstellung in den 70ern. Sie schlang sich um das ganze Zeughaus. Und sicher ist beim Warten auch etwas von unserem geschichtlichen Kölner Flair auf einzelne Besucher übergeschwappt.

Was würden Sie sich für das Museum in Zukunft wünschen?
Dass wir – wenn auch vielleicht nicht ganz so wie bei Tutanchamun – weiter Besucherschlangen anziehen, weil wir unsere Vergangenheit interessant und witzig zeigen. Mehr Wissen heißt auch mehr Sehen. Seine Freizeit in unserer Heimatstadt zu verbringen, kann enorm spannend sein, zu Fuß oder mit dem Rad oder wie auch immer. Besonders freue ich mich, dass wir durch das Projekt »Zweite Heimat Köln« so viele »Imis«, nicht in Köln geborene Kölner, als Freunde unseres Hauses gewinnen konnten.

Peter Richerzhagen, Leiter des Arbeitskreises

Seit wann sind Sie Mitglied der Freunde des Kölnischen Stadtmuseums?
Seit 1996. Als Mitglied des Arbeitskreises ist das selbstverständlich – als Köln-Liebhaber auch.

Wie engagieren Sie sich für den Verein und das Museum?
Ich mache öffentliche und private Führungen op Huhdütsch, op Kölsch, als Broder vum Hermann vun Weinsberg un mem Dr. Helmut Heinen musikalische Föhrunge mem Quetschebüggel.

Was ist das schönste Erlebnis, das Sie mit dem Museum verbinden?
Die Tutanchamun-Ausstellung war schon etwas besonderes. Auch an die Ausstellungen »600 Jahre Verbundbrief« 1996 und »Das Neue Köln« 1995 erinnere ich mich gerne zurück. Ein wirklich schönes persönliches Erlebnis war, als ich den Plan für den Erweiterungs- und Umbau des Stadtmuseums und die Innenplanungen durch Herrn Dr. Schäfke zum ersten Mal zu Gesicht bekam.

Was würden Sie sich für das Museum in Zukunft wünschen?
Den Erweiterungsbau natürlich! Und eine höhere Wertschätzung der Stadtgeschichte und ihrer Darstellung im Kölnischen Stadtmuseum durch den Rat der Stadt Köln. Eigentlich sollte das Kölnische Stadtmuseum aufgrund seiner Bedeutung für die Historie der Stadt vor den anderen Museen rangieren. Als neue/n DirektorIn wünsche ich mir für das Haus eine/n exzellente/n HistorikerIn mit kölnischen Wurzeln oder rheinischer Mentalität, der/die auch ein/e gute/r »DarstellungskünstlerIn« ist.